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Aries


WESPEN (Vespidae):

Online Shop » Wespenfalle

Kurzbiographie:
Kaum jemandem bekannt ist die Tatsache, dass es in Deutschland zwei Wespenarten gibt, die vom Hochsommer bis in den Herbst zur Plage werden können. Da sich beide Arten sehr ähnlich sehen, sollte man es dem entsprechend ausgerüsteten Fachmann überlassen, sie zu unterscheiden:
Die Deutsche Wespe (Paravespula garmanica) wird etwa 15 bis 20 mm lang.
Die Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris) dagegen wird nur etwa 12 bis 15 mm groß.
Gemeinsam haben beide die charakteristische gelb-schwarze Färbung und die gesamte Lebensweise: Ihre Nester bauen sie jedes Jahr neu in vorhandenen Erdhöhlen (z.B. Kanichenbaue), Baumhöhlen und Hohlräumen menschlicher Bauten, die jeweils für ihre Bedürfnisse erweitert und ausgebaut werden. Die Individuenzahl pro Volk kann im Laufe eines Sommers auf über 10.000 ansteigen.Die Arbeiterinnen jagen für die Fütterung der Brut andere Insekten, sich selbst ernähren sie aber von kohlenhydratreichen Stoffen wie Nektar und Früchte, aber eben auch die süßen Fruchtsäfte und Kuchen auf unseren Tischen. Das Vertreiben solcher "Mitesser" ist nicht ganz unproblematisch, da diese sich dann gerne bedroht fühlen und ihrerseits zum Angriff übergehen.
Außer diesen beiden hat noch die Hornisse (Vespa crabro) eine gewisse Bedeutung im menschlichen Umfeld: Obwohl sie nicht in Massen auftritt und den Kontakt zu Menschen nicht sucht, beeindruckt sie allein durch ihre Größe (25 bis 40 mm) und durch ihren durchdringenden Brummton beim Fliegen. Hartnäckig hält sich außerdem der Spruch: "Drei Hornissenstiche töten einen Menschen, sechs töten ein Pferd", der allerdings übertrieben ist: Das Gift der Hornisse ist nicht gefährlicher als das anderer Wespen, allerdings ist die Dosis bei einem Stich höher. Gefährlich wird es allerdings, wenn ein ganzes Hornissenvolk sein Nest bedroht fühlt.


Allgemein:
Wespen und Hornissen gehören zu den staatenbildenden Insekten mit einer Hierarchie unterschiedlicher Gruppen: Neben den eigentlichen Geschlechtstieren (Königin und Drohnen/Männchen) gibt es eine große Anzahl von unfruchtbaren Weibchen, den Arbeiterinnen, die verschiedene Funktionen (teilweise nach Lebensalter gestaffelt) übernehmen. Im Gegensatz zu Bienen und Ameisen stirbt jedoch das Wespen- und Hornissenvolk jeden Herbst ab und nur die bereits im Herbst befruchteten jungen Königinnen überwintern und gründen im Frühjahr allein ein neues Volk. Wespen und Hornissen bauen Ihre Waben nicht wie Bienen aus Wachs, sondern aus Papier, das sie selbst aus abgenagten Holzfasern (Totholz) herstellen. Die Waben sind außerdem waagerecht mit den Öffnungen nach unten ausgerichtet (bei Bienen senkrecht).
Die gesundheitsschädliche Bedeutung der Wespen für den Menschen besteht aus zweierlei Aspekten:
1. -Der Stich einer Wespe ist i.d.R. wesentlich schmerzhafter als ein Bienenstich, zudem stirbt eine Wespe nicht wie die Biene beim Stich und kann deshalb öfter zustechen. Gefahr geht von einem in Aufruhr versetzen Volk aus: Die Menge der Stiche kann beim Menschen tötliche Nervenlähmungen hervorrufen. Auch eine einzelne Wespe kann einen Menschen töten, wenn sie versehentlich verschluckt oder eingeatmet wird: ein Stich im Hals kann zu einer solch starken Schwellung führen, dass ohne ärztliche Hilfe die Luftröhre verschlossen wird und Tod durch Ersticken eintritt. D.h.: Wespenstich im Hals: Sofort nächsten Arzt aufsuchen! Erste Hilfe unbedingt: Kühlung! (Eis von außen und innen, zur Not kaltes Wasser) - letztes Mittel bei unmittelbar drohendem Erstickungstod: Luftröhrenschnitt unterhalb der Schwellung (hat, auch von Laien ausgeführt, schon oft das Leben gerettet). - Bei empfindlichen Menschen können Wespenstiche außerdem unterschiedlich starke Allergien bis hin zum anaphylaktischen Schock (meist nach Sensibilisierung durch einen vorherigeren Stich) auslösen.
2. -Durch das Wechseln der Arbeiterinnen von keimbelasteter Umgebung (Kot und Aas beim Fliegenfang) zu menschlicher Nahrung kann eine Keimverschleppung durch Wespen stattfinden. Insofern müssen Wespen im Lebensmittelbereich als Hygieneschädlinge eingeschätzt und entsprechend ferngehalten oder bekämpft werden.

Andererseits erweisen sich Wespen und insbesondere Hornissen durch die Mengen erbeuteter Schadinsekten (bis zu 2 kg pro Volk und Tag!) auch als nützlich, was sie schützenswert macht, solange sie nicht unmittelbar in der menschlichen Umgebung auftauchen.


Was tun ?

Vorbeugen:
Einzelne Wespen kann man in den Sommermonaten gut mit Fliegengaze aus Haus und Wohnung aussperren. Einen zuverlässigen Schutz vor der Ansiedlung eines Wespennestes gibt es allerdings nicht. Von Wespen einfach zu zerstörende Wärmedämmstoffe in hohlen Wänden begünstigen im Gegenteil die Ansiedlung einer Königin und Gründung eines Volkes. Obwohl dies schon im Frühling geschieht, wird es wegen der zuerst nur langsam steigenden Bevölkerungszahl meist erst im Laufe des Sommers bemerkt.

Abschrecken und Vertreiben:
Zuverlässige und anhaltende Repellente gegen Wespen sind nicht bekannt. Verschiedene Hausmittel sollen durch ihren Geruch eine gewisse fernhaltende Wirkung haben: mit Gewürznelken gespickte Zitronenscheiben, erwärmter Essig, erwärmte Zwiebeln, erwärmtes Fett. Durch die Verwendung von Kühltheken können Bäcker und Konditoren gefährdete Kuchen und sonstiges vor Wespen schützen. Bei Frühstück oder Kaffee und Kuchen im Freien gibt es diese Möglichkeit nicht - es bleibt nur:
Fangen und Erkennen:
Es können Wespen- und Fliegenfallen
( spezielle Lockstoffe in einer Flüssigkeit, in der die Wespen ertrinken) in einiger Entfernung aufgestellt werden, die einen Großteil der Wespen vom Tisch ablenken. In geschlossenen Räumen (Verkaufsräume) kommen außerdem Blaulichtfallen mit Klebefläche (IGU 3003) in Frage. Das Blaulicht täuscht den Insekten einen Weg ins Freie vor, damit sie zu ihrem Nest zurückkehren können.
Bekämpfung:
Da Einzelwespen praktisch nur im Umfeld von Lebensmitteln auftauchen, sollte man auf den Einsatz von Insektiziden verzichten. Wo solche Bedenken nicht bestehen, kann mit der UNKO- Wespenfalle oder BAMBULE Insektenspray gegen Einzeltiere vorgegangen werden. Wer die Konfrontation mit den wehrhaften Tieren nicht scheut, kann mit einer Fliegenpatsche den Kampf aufnehmen.

Wird in einem Hohlraum in der Wand oder unterm Dach ein Wespennest festgestellt, sollte man sich zuerst einmal vergeggenwärtigen, dass dieses spätestens im kommenden Winter ausgestorben ist und dann völlig gefahrlos entfernt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist zu überlegen, ob das Nest an der vorgefundenen Stelle wirklich eine reale Gefahr darstellt oder ob vielleicht ein Zusammenleben mit den Wespen für einige verbleibende Herbstwochen möglich ist, sich der Aufwand einer Entfernung also überhaupt lohnen würde. Kommt man zu dem Ergebnis, dass das Nest eine tatsächliche Bedrohung für Menschen darstellt, sollte man auf jeden Fall die Dienste eines Fachbetriebes für Schädlingsbekämpfung in Anspruch nehmen. Um eine Rückstandproblematik synthetischer Insektizide zu vermeiden, sollte man allerdings auf den Einsatz unproblematischer Mittel dringen: Sachkundig angewandt erweist sich unsere Wespenfalle als schnell und umfassend wirksam gegen alle ausgewachsenen Wespen. Gegen später schlüpfende kann zusätzlich das BAMBULE Insektenspray eingesetzt werden. Inzwischen wird von einigen Spezialisten auch eine Umsiedlung von Wespen- und Hornissenvölkern praktiziert. Entsprechende Adressen geben wir gerne weiter. Da aus Gründen des Artenschutzes in verschiedenen Gegenden eine Bekämpfung von Hornissenvölkern verboten ist, sollte man sich vor jeder Maßnahme mit dem zuständigen Naturschutzbeauftragten absprechen.

Bitte beachten Sie:
Bekämpfungen von Wespennestern in der unmittelbaren menschlichen Umgebung erfordern Sachverstand, spezielle Schutzkleidung und äußerste Vorsicht. Da ein alarmiertes Wespenvolk sehr wehrhaft ist und äußerst aggressiv reagiert, wird hiermit ausdrücklich vor einem eigenmächtigen Bekämpfungsversuch gewarnt! Es hat dabei schon häufiger Opfer auf der menschlichen Seite gegeben. Insbesondere von einer Leiter aus sollte sich ein Laie nie einem Wespen- oder Hornissennest auch nur nähern! Die Gefahr eines schweren Leiterunfalls in Folge eines Wespenangriffs ist sehr hoch.
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Tolle Geschichte

Fliegenfalle.de berichtet mitten aus dem Leben und rund um Fliegen aus Nachbars Garten, Ameisen, die nicht am Boden bleiben wollen. Die Tierchen erheben sich im Sommer schon mal in die Lüfte und werden dabei nicht sympathischer. Waren sie zuvor nur in Ritzen unterwegs, so dringen sie jetzt bis auf den Küchentisch vor.

Was ein Salat

Eben erst waren die zarten Blättchen aus dem Boden gekommen. Schon meldete sich Besuch an. Vermutlich ebenso fasziniert vom frischen Wachstum wie wir selbst. Nur mit der Zurückhaltung war es eine einseitige Vorstellung. Während wir noch im festen Glauben an die Ernte in wenigen Wochen zur Gießkanne griffen, waren die gemeinen Schnecken wenig zögerlich. Die Gießkanne war nun auch schon überflüssig. Von den Blättchen war über der Erde kaum noch ein Stummel übrig.

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